Grußworte vom Bezirksbürgermeister Jürgen Dölz
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschland
Braunschweig Ortsverein Hohetor
Westliches Ringgebiet
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Stadtbezirk Westliches Ringgebiet
Das westliche Ringgebiet mit ca. 33000 Einwohnern ist der größte Stadtbezirk (310) in der Stadt
Braunschweig. Zwischen Ölper Knoten und der Gartenstadt, begrenzt durch die Oker und östlich
durch Lehndorf und der Weststadt, zieht sich das westliche Ringgebiet. Mit einem hohen Anteil von
Kindertagesstätten , Schulen aller Art, Senioreneinrichtungen, Nachbarschaftshilfen, einer
Hochschule für bildende Kunst, sowie einem Mehrgenerationenhaus ist die Vielfältigkeit des
sozialen Wirkens unverkennbar.
Besonders erwähnenswert sind die zahlreichen Kleingartenvereine (19) Sportvereine und (13),die
ein reichhaltiges Angebot für die Bewohner bereithalten und mit ihren Anlagen den Grüngürtel
vervollständigen. Die Lebensqualität ist durch das Wirken vieler Initiativen und Vereinen vor Ort
enorm erhöht worden. Dieses Wirken spiegel sich auch in der Vielfalt kultureller Einrichtungen und
Angeboten wieder.
Die Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren schafft Bürgernähe und trägt zum Erhalt
demokratischer Strukturen und einer guten sozialen Infrastruktur bei. Dies sieht man in den
vorhandenen Netzwerken .(z.B. Stadtteilkonferenzen) Seit 2001 wird in der südlichen Hälfte des
Westlichen Ringgebietes (310) mit dem Städtebauförderungsprogramm > Die soziale Stadt< daran
gearbeitet, die Wohn - und Lebensbedingungen zu verbessern. Die finanziellen Mittel dafür werden
jeweils zu einem Drittel von Bund, Land und Stadt aufgebracht. Derzeit werden die finanziellen
Zuschüsse vom Bund und Land erheblich gekürzt, so dass die Sanierungsziele offensichtlich nicht
erreicht werden können ; es sei denn die Stadt selbst stellt weitere Haushaltsmittel bereit.
.
In den letzten Jahren ist trotz alledem Vieles im Stadtbezirk erreicht worden. Auf der Trasse der
Ringbahn, dem Ringgleis, ist ein Rad- und Wanderweg entstanden, der in Richtung Gartenstadt
weiter ausgebaut wird. Dieser Weg ist bei der Bevölkerung sehr beliebt.
Geplant wird derzeit eine Brücke über die Oker zu errichten, um dann weiter zur Hamburger Straße
zu gelangen. Wir hoffen sehr, dass dies gelingt. In den Wohnquartieren des Sanierungsgebietes
sind die Straßen erneuert worden . Auch die Hausbesitzer haben gehandelt und ihre Häuser saniert
und verschönert. Kleine Wohngebiete sind in der Entstehung (Blumenstrasse ,Buchler-Gelände)
und werten das Ringgebiet merklich auf.
Eine verbesserte Infrastruktur und Einrichtungen wie Treffpunkte Madamenhof, Mehrgenerations-
haus, Schwedenheim, Drachenflug und Frankfurter Platz strahlen aus und verstärken die Toleranz
zwischen den Menschen und erzeugen mehr Verständnis für ein Miteinander in allen
Bevölkerungskreisen.
Auch im nördlichen Teil des Gebietes gibt es neue Impulse wie zum Beispiel die Einrichtung der
Musikschule im Eisenvater-Gebäude, das Entstehen eines neuen Einkaufszentrum Weißes Roß
und der Ausbau der Roggenmühle Hildesheimer Straße. Ein neu errichteter Jugendplatz am
Werksteig ,die Sanierungen von Kinderspielplätzen sowie Neubauten etlicher Spielplätze laden
zum Verweilen ein.
Ein durchgehender Grünbereich befindet sich entlang des Okerverlaufs .im Baugebiet Buchler-Gelände
wird demnächst ein neuer Okerwanderweg entstehen und den Grünbereich erweitern bis zur Ferdinand-
Brücke. Die Neugestaltung verführt dann sicherlich zum Wohlfühlen und Spazierengehen. Wenn man
sich also im westlichen Ringgebiet umschaut, merkt und spürt man die positiven Veränderungen.
Für mich ist klar, im westlichen Ringgebiet lässt es sich leben.
Jürgen Dölz
Bezirksbürgermeister