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(C) 01/2016 Michael Gardau
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Term`14
Spuren der mittelalterlichen Stadtbefestigung Braunschweig war im Mittelalter von starken Befestigungen geschützt und konnte auch mehrfach erfolgreich Belagerungen widerstehen. Besonders gefährdet waren die Stadttore, die durch hohe Türme und zusätzliche, vorgelagerte Bollwerke verstärkt waren. Im Hochmittelalter wurden die wichtigsten Zugänge zur Stadt von insgesamt acht Toren beherrscht. Die Überreste des Hohen Tores in der Sonnenstraße wurden im Herbst 2003 bei Kanalbauarbeiten entdeckt. Die im Schnitt 1,75 m breiten, sorgfältig aus Rogenstein errichteten Mauerfundamente waren noch metertief erhalten und sind jetzt im Straßenbelag wieder sichtbar. Zwei mächtige, u-förmige Mauerzüge bildeten die Seitenwände des hoch aufragenden Torturmes, dazwischen die Durchfahrt, die breit genug war, dass auch große Transportfuhrwerke ungehindert passieren konnten. Erstmals wurde das Hohe Tor in einer Urkunde aus dem Jahr 1255 erwähnt. Es ist aber wesentlich älter und wurde vielleicht im Zuge des Ausbaus der Stadtbefestigung durch Heinrich den Löwen um 1170 erbaut. Ursprünglich konnte es mit einem zweiflügeligen Tor, vermutlich einem Fallgitter und einer Zugbrücke geschlossen werden. Auf den ältesten erhaltenen Darstellungen sind bereits der unter dem Einfluss der steigenden Bedrohung  durch die aufkommenden Feuerwaffen hinzugekommenen Zwinger und ein weiteres  Bollwerk zu sehen. Daneben diente das Hohe Tor als Gefängnis. 1788 schlug die letzte Stunde des wohl schon einsturzgefährdeten Turmes: Er wurde abgerissen und verschwand danach für über 200 Jahre aus dem Stadtbild. An die Lage der im Boden verborgenen Grundmauern erinnert die Pflastermarkierung im Straßenverlauf. Die Abbildung zeigt den Torturm mit seitlichen Stadtmaueranschlüssen, von Osten (vor 1788)

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