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(C) 01/2016 Michael Gardau
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Term`14
Das Westliche Ringgebiet zieht sich von der Spinnerstraße Eichtal bis zur Gartenstadt hin. n der Mitte des 19. Jahrhunderts stellten sich in Deutschland – natürlich auch in Braunschweig - die ersten Handwerkbetriebe auf eine maschinelle Fertigung um und leiteten damit das Zeitalter der Industrialisierung ein. Wie kein anderer Stadtteil prägte die Industrie das "Westliche Ringgebiet". So wurde auch unter anderem schon 1853 an der Bahnhofstraße die noch heute bestehende „Braunschweiger Maschinenbauanstalt“ (BMA)
gegründet. Anfangs auf Waggonbau ausgerichtet, widmete sie sich ab 1860 mit weltweitem Erfolg der Ausstattung von Zuckerfabriken und Raffinerien. Seit 1857 befand sich in der Nachbarschaft der BMA die Zuckerraffinerie Braunschweig, von der noch heute ein mehrstöckiger Backsteinbau zeugt. Die Zuckerindustrie war der Leitsektor der Deutschen Industrie und dessen Zentrum. 1858 entstand an der Frankfurter Straße die Chininfabrik Hermann Buchler & Co. die vorwiegend Chinin produzierte und weltweit exportierte. 1865 zog die Maschinenfabrik August Wilke an die Frankfurter Straße 2, sie war auf die Produktion von Dampfkesseln und Gasometern spezialisiert. Neben der Wilke-Werk AG zog 1907 die schon bestehende Karges-Hammer Maschinenfabrik zur Frankfurter Straße, spezialisiert auf die Einrichtung unter anderem von Konservenfabriken, Dampfmaschinen und Eis- und Kühlanlagen.
Die Firma Bremer & Brückmann, die zuerst Handnähmaschinen und später Konservendosen mit Falzverschluss und Blechbehälter herstellte, zog 1890 zur Juliusstraße.1874 wird im Eichtal die erste Jutespinnerei des Kontinents gegründet mit zeitweise 2.250 Mitabeitern, davon ein großer Anteil Frauen. (1982 geschlossen) Die Firma Selwig & Lange gründete 1877 eine Maschinenfabrik an der Sophienstraße, sie stellte Maschinen  für die Zuckerindustrie, Brennereien und Stärkefabriken her, ihre  Spezialität waren die „Zentrifugen“. 1885 errichtete der als „Mühlendoktor" bekannte Gottlieb Luther eine Maschinenfabrik und Mühlenbauanstalt an der Frankfurter Straße. Diese Werke siedelten sich in der Nähe des Braunschweiger Staatsbahnhofs an, der 1838 seinen Betrieb aufnahm, mit der Strecke Braunschweig Wolfenbüttel. Industriegleise wurden später direkt in die Fabriken verlegt, um die Produkte schneller zu transportieren und Rohstoffe für ihre Fabrikation zu bekommen. Ein großer Impuls kam nun für die Wirtschaft durch den Bau des Ringgleises der Braunschweiger Landeseisenbahn, 1886 weihte man die Strecke ein, es entstanden 50 Fabriken und 104 Lagerhäuser.Infolge der Industrialisierung entstanden im Quartier ganze Wohnviertel für die Arbeiter. In der Ernst-Amme- Straße siedelte sich 1895 die spätere Weltfirma "Mühlenbau AG"  (MIAG) heute Bühler an, in der zeitweise bis zu 3000 Beschäftigte arbeiteten. (Auszug)  und Quelle:

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